Dafür zahlen Krankenkassen jetzt mehr.

Treppenlift Förderung

Dafür zahlen Krankenkassen jetzt mehr

Ihr Arzt verschreibt Ihnen nicht nur die benötigten Medikamente. Ärzte können Ihnen auch viele Hilfsmittel wie Hörgeräte oder Rollstühle verschreiben. Es gibt mittlerweile über 30.000 Produkte, die Ihnen Ihr Facharzt verschreiben kann. Der Hilfsmittel-Katalog wurde vor kurzen überarbeitet und modernisiert. Wir informieren Sie über die Änderungen und wie Patienten von der Reform profitieren

Viele Menschen benötigen Hilfe im Alltag – Mach einer braucht einen Rollstuhl andere wieder Hörgeräte oder Lesegeräte. Aktuell umfasst die 32.500 lange Hilfs- und Pflegehilfsmittel Liste Produkte wir Prothesen, orthopädische Schuheinlagen oder Rollatoren. Auch Duschstühle, Blindenhunde oder Treppenlifte gehören dazu. Diese speziellen Produkte sind in der Regel sehr teuer.  Oft übernehmen die Krankenkassen zumindest einen Teil der Kosten.

Haben Sie Anspruch auf Hilfsmittel?

Das Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) legt fest das Krankenversicherte Hör- und Sehhilfen, Körperersatzstücke, orthopädische sowie andere Hilfsmittel aus diesen drei Gründen beanspruchen dürfen:

  • Um die Krankenbehandlung erfolgreich verlaufen zu lassen.
  • Als Vorbeugung einer drohendenden Behinderung
  • Als Ausgleich einer vorhandenen Behinderung

2017 haben die Krankenkassen circa 8 Milliarden Euro für medizinische Hilfsmittel gezahlt. Rechnet man das pro Versicherten wären das in Etwa 112 Euro pro Kopf. Von den gesamten Ausgaben der Krankenkassen wären das in etwa vier Prozent. Statistisch sind die Ausgaben der Krankenkassen für Hilfsmittel seit 2008 über 40 Prozent gestiegen.

Verbesserungen 2019

Krankenversicherte können seit 2019 auf mehr Hilfsmittel zurückgreifen. Die Krankenkassen wollen eine größere Transparenz über Angebote ohne Zuzahlung schaffen. Dazu müssen die Versicherten zu zuzahlungsfreien Lösungen beraten werden. Erst danach dürfen höherpreisige Alternativen angeboten werden sagt Gernot Kiefer, Vorstand beim Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

Diese Änderungen sollen verhindern, dass Patienten unnötig draufzahlen. Laut GKV sollen in den vergangen Jahren Apotheken und Sanitätsgeschäfte zuerst die eigenen, teuren Hilfsmittel angeboten haben, um mehr Umsatz zu machen. Die Krankenkasse zahlt aber nur in Höhe eines Festbetrages, der sich an der preiswertesten Variante des Hilfsmittels orientiert. Was darüber liegt muss der Versicherte selbst bezahlen.  

Für Kassenprodukte gilt nur Zuzahlung

Hat ein Kassenpatient das 18. Lebensjahr erreicht muss er für Kassenprodukte nur die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent leisten. Zum Beispiel bei Einlagen ist der gesetzliche Festbetrag 55 Euro. Das Sanitätshaus möchte jedoch Umsatz machen und empfiehlt ein teureres Produkt. Die Differenz muss der Kassenpatient aus eigener Tasche zahlen. Zu hohe Zuzahlungen waren vor allem bei Rollatoren und Treppenliften weitverbreitet. Dem will die der GKV nun einen Riegel vorschieben. Für die Zukunft sollen kostengünstige & kostenlose Produkte an erster Stelle stehen.

Wenn Hilfsmittel aus ärztlicher Sicht notwendig sind finanzieren die Krankenkassen auch teurere Hilfsmittel. Höhere Zuschüsse wie Erwachsene erhalten vor allem Kinder und Jugendliche. Zum Beispiel werden Brillengläser komplett von der Krankasse gezahlt, wenn sich ohne Sehhilfe die Sehstärke verschlechtern würde. Therapieformen wie Ergo- oder Logopädie werben bei Notwendigkeit auch von den Kassen bezahlt.

Wann Pflegekassen Sie unterstützen

Wenn es um teure Hilfsmittel wie elektrische Rollstühle oder Treppenlifte benötigt werden ist in den meisten Fällen die Pflegeversicherung in der Pflicht. Umbauten für barrierefreies Wohnen mit bis zu 4000 Euro von der Pflegekasse gefördert.

by Regional-Treppenlift.de (www.regional-treppenlift.de)